the waiting game

natürlich musst du cool bleiben. du willst ja nicht als creep rüberkommen. gut, sie war schon nett. understatement für supernova. ja, man könnte schon wieder an sie denken. nein, das machen wir ganz sicher nicht. genau. oder doch. oder doch nicht. oder vielleicht nur ein bischen. oh.

da ist ihr bild. in meinem kopf. shit. und nebenan auch gleich dies lächeln, dass sich in deinen occipitallappen eingebrannt hat, eingekerbt, festgesetzt. und das dort jetzt autoscooter fährt, in kleiner werdenden konzentrischen kreisen und ein geräusch macht wie ein sechzigtonner der die kurve nicht bekommt. und nach verbrannten reifen riecht. und nach highwaywind. und nach gesonnter haut. und verflechtungen. verdammte scheiße. ruhe hier. ruhe. ruhe. ruhe. doch dann: aufruhr. straßenschlacht im kopf. riot. explosionen. verletzte. hetzende körper. rausch. diese lippen. jeder schwung daran wert mit sonetten gefeiert zu werden, oden, hölderlinwortkaskaden, kaleidoskopsätzen. nur so beschreibbar. nicht fassbar, da unendlich, aber so vielleicht hinter den worten ahnbar, fühlbar werdend. aber nein. nein. nein. das alles wollen wir nicht. wir zähmen das gemüt. zwingen es in eine kühle bahn. wir sind produktiv. wir wissen: warten lohnt sich nicht. wir leben weiter. wir lassen los. wir geben frei.

und denken jede verdammte sekunde an sie.

fuck.

vor sieben tagen
paralleluniversum
kirschbaumblütenduft

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