einmal hin und zurück

und nach dem tor zur hölle links. du gibst dein herz ab. du springst. du fällst. du wachst auf. alles ist wie immer. der neue tag beginnt nicht, sondern immer ein gebrauchter, abgenutzter und er riecht nach suff und panik und dir. er riecht nach regen und der ruhe in deinem arm. nach dem ende der sehnsucht. nach dem tod im leben und einem stern. und während die kugel auf deinen kopf zurast mit genau 3428 kilometern pro stunde und für die 10 zentimeter bis zu deiner schläfe 38 jahre 6 monate 24 tage 17 stunden 43 minuten 12 sekunden braucht und dein letzter gedanke ist, das hätten wir uns alle sparen können, geht die sonne wieder auf. zum selben tag. jetzt bist du auch noch ein feigling. wie viel seele kann man verspielen, denkst du und dass du nicht damit gerechnet hast, dass man über dekaden hinweg ausbluten kann bei 7 litern. die wahrheit ist: dich gibt es nicht. und mich auch nicht. wir waren nie da. ich anders als du. aber das macht keinen unterschied für das gefühl. und dann die klarheit über den unsinn. und dann der schwarze zorn über die nichtigkeit all dessen. und dann die zigarette die ich mir in der armbeuge ausdrücke, um zu beweisen dass da etwas ist, das man zerstören kann. und dann schwimmst du auf einem floß und paddelst mit den händen gegen den strom. du bewegst genau nichts. und während dessen stirbt ein stern in dir.

wenn du erst mal springst
der mond so rot als wie ein
sonne gibt es nicht

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